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Zur Entstehung
der italienischen
Wallfahrt nach Zwiefalten

 

 


Die Wallfahrt der italienischen Katholiken der Diözese Rottenburg-Stuttgart nach Zwiefalten
 
Fotos 2009   Fotos 2010

Jeden Pfingstmontag treffen sich mehrere tausend italienische Katholiken zur traditionellen Wallfahrt in Zwiefalten (Kreis Reutlingen).

Höhepunkt der Wallfahrt ist die gemeinsame Messe um 11 Uhr im Münster Zwiefalten, der Klosterkirche der ehemaligen Benediktinerabtei. Die überfüllte Barockkirche gibt dem religiösen Treffen einen überaus festlichen Charakter. Zwiefalten entspricht der Vorstellung vieler italienischer Christen von einem Santuario, einem heiligen Ort.
Die Wallfahrt der Italiener nach Zwiefalten entspricht weitgehend einer traditionellen Wallfahrt, wie sie in vielen italienischen Gemeinden gepflegt wird. Die klassische Form der Pilgerfahrt im Bus, mit Gebet auf der Hinfahrt und der Messe als Höhepunkt ist den italienischen Familien vertraut. Viele nutzen die Zeit nachmittags zu Gebet und Meditation in der Kirche oder zu Spaziergängen in die Umgebung.
Stark im Mittelpunkt stehen die bekannten Marienlieder und das Rosenkranzgebet. Ein Schriftenstand bietet religiöse Dinge und ein wenig religiöse Literatur an. Die Gebetsgruppen von Padre Pio sind stark vertreten.
Der Teilnehmerkreis umfasst die ganze Breite der italienischen Katholiken. Meist kommt man als Familie oder als Verwandtschaft. Auch viele Kinder und Jugendliche sind dabei.
Die Präsenz aller Verantwortlichen der italienischen Seelsorge ermöglicht Gespräche und Austausch.

Martina verabschiedet sich von der Madonna.


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Unten: Bischof Dr. Gebhard Fürst und Domkapitular Glaser beim Einzug in das Münster Zwiefalten (2006)


Unten: Padre Vincenzo (Ludwigsburg) moderiert den unterhaltsamen Teil im Festzelt,
rechts neben ihm die Statue des Seligen Bischofs Giovanni Battista Scalabrini, des Vaters der Auswanderer, dessen 100. Todestag im Jahr 2005 begangen wurde. (Foto: Thomas Raiser)
   
   


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Madonna unterwegs
Mit dabei ist eine Nachbildung der Madonna di Pompei, die von Bischof Dr. Georg Moser im Jahr 1988 den italienischen Katholiken der Diözese Rottenburg-Stuttgart übergeben wurde.

Bischof Georg Moser 1923 - 1988
(Foto: Bischöfl. Ordinariat Rottenburg-Stuttgart)

Jedes Jahr ist die Madonna in einer anderen Comunità zu Gast, wo sie für ein Jahr zum Mittelpunkt des Gebets wird.Bemerkenswert an der Marienstatue ist auch, dass ihr Vorbild keine Statue, sondern das Bild der Madonna von Pompei ist, einem der meistbesuchten italienischen Marienwallfahrtsorte. Die Verbundenheit mit dieser Statue ist groß: Ihr Kommen bewegt die Leute, und mit ihrer Wanderung von "Missione" zu Missione" ist sie selbst eine Madonna peregrina, eine Migrantin, die Freuden und Schmerzen der Auswanderer teilt.Von der abgebenden Pfarrei wird die Marienstatue feierlich in das Zwiefalter Münster getragen. Am Ende der Messe übernimmt die aufnehmende Gemeinde die Madonna, trägt sie zunächst ins Festzelt, wo sie beim Mittagessen und am anschließenden Programm teilnimmt, um dann am Ende zusammen mit den für sie mitgebrachten Blumen in die neue Heimat transportiert zu werden.

 

 

2008: Die übernehmende Gemeinde aus Reutlingen trägt die Madonna aus dem Münster Zwiefalten


 
2008: Padre Daniele, Padre Danilo von den Stuttgarter Italienischen Kath. Gemeinden, und Pastoralreferent Georg Gawaz, Beauftragter der Diözese für die muttersprachlichen Gemeinden
 
2006: Bischof Dr. Gebhard Fürst wird eine italienische Flagge überreicht
   
   
Die Gruppe der Charismatischen Erneuerung nimmt jedes Jahr teil. Einzug in die Basilika 2008
  Der emeritierte Bischof von Pozzuoli (bei Neapel)
  2008: Padre Enrico mit Waiblinger und Winnender Wallfahrern