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Wandern auf den Spuren von Joachim von Fiore

Von Borgo Partenope nach Canale Pietrafitta
Von Cosenza her folgt man der Strada Provinciale 219 und gelangt dabei nach Borgo Partenope. Von hier führt der Weg nach Pietrafitta, das südöstlich an der Strada Provinciale 217 liegt. Die Wegstrecke beträgt 6 km, hin und zurück also 12 km. Unterwegs Besuch in der Kirche, in der Joachim von Fiore starb, San Martino di Giove bzw. San Martino del Canale .

San Martino in Canale

Nach längerer Fahrt auf einer kleinen Straße durch den Wald kommen wir nach San Martino di Canale. Wer an einen Wasserlauf denkt, liegt falsch. Vielmehr liegt San Martino hoch über dem oberen Cratital mit einer herrlichen Aussicht.
San Martino ist eine kleine romanische Kirche mit zwei Apsiden, erst kürzlich restauriert, denn seit Jahrzehnten diente die Kirche als Abstellraum für die dort wohnenden Bauernfamilien. Nun wurden die vielfachen An- und Überbauten des Kirchleins entfernt. Im Hauptschiff zeigt ein barockes Fresko Sankt Martin, wie er den Mantel teilt.

Im Nebenschiff sind zahlreiche Tafeln mit der Geschichte und Bedeutung des Ortes zu sehen.

 

 

Kaum sind wir angekommen, tritt Antonio aus einem der beiden an die Kirche angrenzenden Häuser. Er hat soeben die Schule abgeschlossen. Er ist der "Herr der Schlüssel" für die kleine Kirche.

Die beiden hier lebenden Familien sind am Überlegen, wie sie die immer häufiger vorbeikommenden Gäste und Besucher mit eigenen Produkten bewirten können.

San Martino di Iove in der Ortschaft Canale ist ein hochmittelalterlicher Kirchenbau aus der Zeit der Invasion der Langobarden. Die Kirche diente als Grabstätte für Ubertino d'Otranto, gestorben 778 und 1593 wieder aufgefunden. Außerdem war sie zeitweise Grabstätte des Joachim von Fiore, der hier im Jahr 1202 verstarb. Sie war aber auch das Haus des heiligen Hilarius, bevor sich dieser um 998 in die Abruzzen begab, zusammen mit 28 Mönchen, die ebenfalls hier lebten. Die Kirche ging 1201 an den Florenserorden, der sie bis 1783 behielt. Nach 1807 diente die Kirche als Bauernhaus bis zur aktuellen Restaurierung im Jahr 2015. Im Jahr 2014 hatte die Gemeinde Pietrafitta die Kirche gekauft mit dem Ziel der Wiederherstellung. eines Orts, an dem fast 1300 Jahre lang Liturgie gefeiert wurde.
(nach http://www.sbap-cs.beniculturali.it/schede.php?id=136)
Alle Fotos unten von Hobby-ph Luigi Tuoto aufgenommen bei einer Veranstaltung mit Dr. Demetrio Guzzardi, Cosenza