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Wandern auf den Spuren von Joachim von Fiore

 

Joachim von Fiore und die Abtei S. Maria di Corazzo

Als er sich nach Catanzaro begibt, um dort die niederen Weihen zu empfangen, reist er über das Benediktinerkloster Corazzo.

Hier begegnet er einem griechischen Mönch der mit ihm über das Gleichnis von den Talenten spricht. Der ermahnt ihn, weil er seine Talente nicht genügend fruchtbar werden lässt.(Wikipedia)

Nach den Weihen kehrt er wieder nach Rende zurück und geht dann nach Corazzo, um dort als Benediktinermönch aufgenommen zu werden. Nicht viel später wird er zum Prior gewählt, als der Abt Colombano zurücktritt

Die Abtei von Corazzo wurde am Flüsschen Corace im 11. Jahrhundert (1060) von Benediktinermönchen bw. von dem Normannen Robert Guiscard gegründet im Rahmen der Rück-Latinsierung der Kirche in Süditalien. Nach zwei vernichtenden Erdbeben 1638 und 1783 wurde der Klosterkomplex wieder aufgebaut, 1808 aber endete die lange Geschichte des Konvents von Corazzo mit der Ankunft der Franzosen, und heute finden sich nur noch Ruinen einer ruhmreichen Vergangenheit.

Bei einer Visite des Abtes Cornelio Pelusio in den Zisterzienserklöstern in Kalabrien wurden folgende Reliquien in Corazzo aufgelistet: Eine Haarsträhne von Maria Magdalena, ein Stück vom Kreuz Christi, einige Kleider Jesu Christi, ein Stein vom Heiligen Grab in Jerusalem.

 

1177 versucht Joachim, sein Kloster in Corazzo der Zisterzienser-Gemeinschaft anzuschließen. Dazu geht er von neuem nach Sambucina. Der Wunsch wird abgelehnt, weil das Kloster zu arm sei.

Casamarsi

1182 - 1183 hält er sich in der Zisterzienserabtei Casamarsi auf. Auch hier kann er für sein Kloster wenig erreichen. Aber er beginnt mit dem Verfassen seiner wichtigen Schriften über die Apokalypse, über das Konkordienbuch und das erste Buch der Psalmen.

Corazzo

1188 wird sein Kloster Corazzo von der Abtei Fossanuova als Zisterzienserabtei adoptiert.

In Corazzo soll Joachim von Fiore zwei Wunder gewirkt haben.