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WANDERUNGEN

zu: Wege auf den Spuren des Joachim von Fiore

zu: Joachim in S. Giovanni in Fiore

zu: Joachim von Fiore und die Abtei S. Maria di Corazzo

zu: Warum Joachim von Fiore so bedeutend ist

 

 




 

 


Wandern auf den Spuren von Joachim von Fiore

 

Das Leben des Joachim von Fiore
(frei übersetzt nach http://www.centrostudigioachimiti.it/Gioacchino/GF_vita.asp)

 

Celico -  Joachim wird geboren und wächst dort auf

Joachim wird etwa 1135 als Sohn von Gemma sowie des Notars Mauro als sechstes von acht Kindern in Celico/Presila bei Cosenza geboren, eine angesehene und wohlhabende Familie. Er spricht aber auch davon, dass er aus einer bäuerlichen Familie stammen würde. Eine vermutete Zugehörigkeit zur jüdischen Minderheit in Kalabrien konnte nicht wirklich bewiesen werden.

Cosenza - Studium und erste Berufstätigkeit als Notar

Joachim absolviert ca 1155 ein Grundstudium in Cosenza, wird vom Vater als Notar eingeführt, wechselt dann wegen persönlicher Streitigkeiten zum Gericht als Gerichtsangestellter am Gericht von Cosenza.

Palermo - Königliche Kanzlei

1166-1167 arbeitet er in der königlichen Kanzlei in Palermo. Seine Tätigkeit endet auch hier nach Meinungsverschiedenheiten mit seinen Vorgesetzten.

Heiliges Land - Joachim reist in den Orient

1168 reist er ins Heilige Land. Eine Legende erzählt von einer Vision, die Joachim auf dem Berg Tabor gehabt hätte, die ihm das Verständnis der Heiligen Schriften  und Geheimnisse des Alten und Neuen Testaments eröffnet hätte.

 

Sizilien - Zeit als Eremit am Ätna

Aus dem Heiligen Land zurück, verbringt er einige Zeit in einer Grotte an den Hängen des Ätna, in der Nähe eines griechischen Klosters.

Cosenza - Crati-Tal - Guarassano - Rende

Er begibt sich in Kalabrien an einen Ort namens Guarassano, nahe Cosenza im Crati-Tal, beim Zisterzienser-Kloster Sambucina bei Luzzi

Guarassano ist heute ein Ortsteil von Cosenza, einer der "sieben Hügel" auf denen Cosenza links und rechts des Busento erbaut wurde. (nach: http://www.vpitas.it/storia-della-citta-.html)

Dann verbringt er ein Jahr auf der anderen Seite des Crati-Tales, auf den Hügeln bei Rende und predigt.

Corazzo - Joachim wird Prior

Als er sich nach Catanzaro begibt, um dort die niederen Weihen zu empfangen, reist er über das Kloster Corazzo. Nach den Weihen kehrt er wieder nach Rende zurück und geht dann nach Corazzo, um dort in den Orden aufgenommen zu werden. Nicht viel später wird er zum Prior gewählt, als Abt Colombano zurücktritt.

1177 versucht er zu erreichen, dass sein Kloster Corazzo der Zisterzienser-Gemeinschaft beitreten kann. Dazu geht er von neuem nach Sambucina. Der Wunsch wird abgelehnt, weil das Kloster zu arm sei.

Casamarsi und Pietralata/Rogliano -
Joachim verfasst seine wichtigsten Werke

1182 - 1183 hält er sich in der Zisterzienserabtei Casamarsi auf. Auch hier kann er für sein Kloster wenig erreichen. Aber er beginnt mit dem Verfassen seiner wichtigen Schriften über die Apokalypse, über das Konkordienbuch und das erste Buch der Psalmen.

In Pietralata, in der Nähe von Rogliano, kümmert er sich weiter um seine Schriften.
Hier findet er wenig später seine ersten Anhänger. Er nennt den Ort Pietra Olei (Stein der Salbung)
Mit ihm verbringt der spätere Papst Gregor IX hier eine Fastenzeit.

Corazzo - endlich Zisterzienser-Abtei

Nun wird sein Kloster Corazzo von der Abtei Fossanuova als Zisterzienserabtei adoptiert.

Iura Vetere - ein erster Konvent

Im Herbst begibt er sich auf die Silahöhen und gibt einem Ort am Flüsschen Arvo den symbolischen Namen Fiore.

In Fiore entsteht 1189 das erste fiorensische Kloster. Doch der Normanne Tancredi anerkennt nicht die in Besitz genommenen Ländereien. Auf königliche Anweisung gibt 1191 Tancredi einige Territorien frei.

Messina - Joachim der Spezialist für Apokalypse

In Messina trifft er König Richard Löwenherz und den französischen König Philipp II, und  antwortet auf einige Fragen der beiden zur Bedeutung des Antichrist in der Apokalypse.

Der neue Orden der Fiorenser

1198 wird die neue Ordensregel anerkannt.

1200 erhält Joachim eine Schenkung an der Arvo-Quelle durch Friedrich II. (Caput Album).

Pietrafitta und San Martino del Canale -Joachim's Leben geht seinem Ende zu

Erzbischof Andrea von Cosenza schenkt ihm eine Kirche in der Ortschaft Canale in der Presila bei Pietrafitta. Hier hatte Joachim schon mit dem Bau einer Niederlassung begonnen und hier gründet er das Kloster Fonte Laurato.

Hier erkrankt Joachim und stirbt am 30. März 1202. Sein Leib wird zunächst in der Kirche San Martino del Canale beigesetzt.

San Giovanni in Fiore

Vor 1226 werden die Reliquien in die neue Abteikirche in San Giovanni in Fiore gebracht.

Der Prozess der Seligsprechung wird begonnen, aber nicht zu Ende geführt.

 

 

Das Centro Studi Gioacchimiti in San Giovanni in Fiore ist eine Vereinigung von Personen, die sich der Erforschung von Leben und Werk des Joachim von Fiore widmen. Kongresse zum Thema, eine Bibliothel und Zusammenarbeit mit vielen Partnern in verschiedenen Ländern gehören zur Arbeit des Centro.

In italienischer Sprache findet sich auf der Website des Centro
Das Leben des Joachim von Fiore

Orte die mit dem Leben von Joachim verbunden sind

Abbildungen aus dem "Liber Figurarum"