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JOACHIMSWEGE IN KALABRIEN

Il Cammino dei Florensi

(im Buch "Joachimswege in Kalabrien" nicht enthalten!)

Der Cammino dei Florensi ist der jüngste der mehrtägigen Joachimswege. Fünf Etappen bewegen sich zwischen ursprünglichen Dörfern und eindrucksvollen Wäldern. Der Weg über insgesamt gut 100 km beginnt in Celico in der Präsila und führt dann hinauf in die Sila bis auf 1881 m Höhe, um dann in S. Giovanni in Fiore anzukommen.

Der Name Florenser bezieht sich auf den von Joachim von Fiore im Jahr 1196 gegründeten und von Papst Zölestin III. approbierten Mönchsorden der Florenser.

Der Weg ist mit orangen-grünen Streifen markiert.

 

Anna Stefanizzi, Angela und Sabrina haben sich in der “Cooperativa sociale moccivò” organisiert und engagieren sich für naturfreundlichen und inklusiven Tourismus in Kalabrien. Anna ist zudem offizielle Nationalparkführerin. In Lorìca betreibt moccivò einen Fahrradverleih und ein B&B.

 

Kontakt:
Cooperativa Sociale Moccivò, Via Cesare Curcio, 87055 Lorica (CS), Tel. 331.5947259 facebook: Moccivò
Website: www.moccivo.it
Mail info@moccivo.it

+ Kontakt in it., frz., span. und engl. Sprache

+ Hier bekommt man auch den Pilgerausweis "Credenziale". Das Dokument ermöglicht den Zugang zu Unterkünften gegen Spende und zu Restaurants, die ein "Pilgermenù" anbieten.

+ Ein Wanderführer (in it.) als Buch (70 S.) ist in Vorbereitung.

 

 

 

 

 

Der Weg berührt die folgenden Orte:

+ Celico, Geburtsort Joachims

+ S. Martino di Canale
(auch "S. Martino di Giove")
bei Pietrafitta

+ Romitorio Ceci / Lago Arvo

+ Jure Vetere , erster Konvent der Florenser

+ S. Giovanni in Fiore , Mutterabtei der Florenser

 

QR-Code
Die GPS-Daten finden sich hier:

Voraussetzung:
App von Komoot o.ä. installieren!
Alternativ: Den Verlauf verfolgen auf www.opentopomap.de
(bei Handyempfang)

 

Zur Orientierung kann - außer dem QR-Code - die Karte http://www.opentopomaps.org dienen; wenn man dort rechts oben am Menù "Lonvia Wanderrouten" anklickt, erscheinen auch die beschilderten Wanderwege auf der Karte.

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1. Etappe
Von Celico nach Pietrafitta      
ca 18,7/22 km 5,5/6,5 Stunden
Höhenunterschied Aufwärts 740 m Abstieg 790 m (bzw. 720 und
770 m)

Diese Etappe führt von Celico, dem Geburtsort Joachims, bis hin zum Ort, an dem er verstarb, Pietrafitta bzw. S. Martino di Canale. Anders als beim Cammino J (S. 88 – 99 im Buch) verläuft dieser Weg fast ausschließlich an den Hängen der Silawälder.

In Celico geht man in Verlängerung der Via della Repubblica aufwärts bis zur Einmündung in die SP 256. Ca 500 m nach Erreichen der SP 256 biegt man rechts ab in den Weg, der dann nach ca 3 km auf den abwärtsführenden SI Sentiero Italia von Camigliatello nach Spezzano Piccolo trifft, hier identisch mit CAI 404. Nach 1,5 km abwärts biegt links der CAI 425 links ab und verläuft immer zw. 900 und 1000 m Höhe den Hang entlang. Nach ca 5 km hält man sich rechts. Nach weiteren ca 400 m kann man entscheiden:

+ Die kürzere Variante geht nach rechts und führt zur SP 226 nach Pietrafitta. Wo der Weg den Wald verlässt, kommt man zu einer Steinmauer, die zu einer Kreuzdarstellung führt. Von diesem Aussichtspunkt aus geht man weiter am Waldrand entlang abwärts und gelangt so zur Spitzkehre der SP 226, an der entlang man links nach ca 2,5 km in Pietrafitta ankommt. An Regentagen sollte man diese Variante wegen Rutschgefahr vermeiden.

+ Für die längere Variante biegt man links ab, nach ca 3 km wendet man sich nach rechts. Nun kommt man vorbei am Rifugio (Schutzhütte) A. Dumas in Pratopiano, wo man sich für eine kleine Unterhaltung mit Peppino Curcio, erfahrenem Kenner der Gegend, aufhalten kann, dem die Anlage gehört. Geht man das Sträßchen weiter abwärts, gelangt man an die Kreuzung mit der SP 226 nach Pietrafitta.

INFO

+ Infos über Celico finden sich im Buch „Joachimswege“ S. 79ff und S. 108ff, über Pratopiano S. 99, über Pietrafitta S. 102.

ÜBERNACHTUNG in Pietrafitta für Pilger auf dem Cammino dei Florensi mit Ausweis (Credenziale): Convento Sant’Antonio da Padova, über Don Antonio Abbruzzini, tel. 330 526360 - Meri Biafore
tel. 3317999916

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2. Etappe Von Pietrafitta nach Quaresima    
ca 20,7 km ca 6 Stunden
Höhenunterschiede: aufwärts 1170 m, Abstieg 510 m

Eine etwas anstrengendere, aber umso suggestivere Etappe. Von Pietrafitta (Via Stadio) wandert man dem Sträßchen entlang, von dem nach ca 2 km links der asphaltierte Weg nach San Martino di Canale abzweigt.

Von S. Martino aus geht man ca 200 m auf dem Sträßchen zurück, um dann nach links von der Straße abzubiegen. Anfangs vorbei an einem Gehöft, wendet man sich nach ca 600 m nach rechts auf einen Feldweg, der weiter ostwärts verläuft und zur Wegekreuzung von CAI 430 mit CAI 416 führt. Man folgt rechts dem Weg CAI 430 für ca 1,5 km, um bei dem Picknickplatz Craticello anzukommen. Man begeht dann rechts den Weg CAI 430, von dem nach ca 1,5 km der Weg CAI 424 abzweigt, auf dem man beim Monte Cristo mit 1636 m vorbeikommt. Bei dieser Wegkreuzung, "Cruce da Crista", bleibt man geradeaus auf CAI 424, und wo dieser Weg auf CAI 431 trifft, bei einer Scheune, nimmt man den Weg, der rechts abzweigt. Nach weiteren ca 4 km bietet sich die Möglichkeit, rechts abzubiegen und nach ca 600 m Ceci zu erreichen, wo die Übernachtung möglich wäre.

INFO
+ Infos zu S. Martino di Canale finden sich im Buch "Joachimswege"
S. 99, S.177–181, S. 250

+ Übernachtung in Ceci S. 58

 
 

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3. Etappe Von Quaresima nach Lorica     
ca 21 km ca 6,5 Stunden
Höhenunterschiede: bergauf 690 m, bergab 630 m

Von der pittoresken Ortschaft Quaresima, am Lago Arvo gelegen, bzw. von der Unterkunft in der Ortschaft Ceci aus, beginnt der Weg am oberen Ortsende von Ceci; man geht nach rechts und gelangt nach ca 1 km zum Romitorio Ceci, einem von Joachim veranlassten Bau eines "domus religionis", eines klosterähnlichen Bauwerks. Nun führt der Weg in einem weiten, etwa 2,5 km langen Linksbogen durch Felder und Pinienwald und biegt dann rechts ein in den Weg CAI 431 zur Serra del Fiego, dem man aufwärts folgt, nach ca 1,5 km rechts abzweigt und man gelangt bei der Stelle "Colle e Lecce" für den Abstieg auf einen der schönsten Abschnitte des SI Sentiero Italia       (hier auch mit CAI 4023 bezeichnet), der dann nach Lorica auf 1300 m Höhe führt.

Alternativ wäre auch möglich, der SS 108 bis Richtung Lorìca zu folgen und nach ca 2,5 km nach der Brücke links in den CAI 424 einzubiegen, der dann ebenfalls in den CAI 431 mündet.

INFO
+ Info zu Ceci im Buch "Joachimswege" S. 58/59
+ Infos zu Lorìca im Buch "Joachimswege" S. 54 – 57, zum Sila-Nationalpark S. 57
+ Mehr zu Übernachtung und Essen in Lorìca S. 54 - 57

 
 

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4. Etappe Von Lorica nach Cagno      
ca 20 km ca 6,5 Stunden

Höhenunterschied: Anstieg 572 m, Abstieg 514 m, einfaches Niveau

Von Lorica aus folgt man dem Weg CAI 440 in Richtung des Lago Arvo-Staudammes. Dort angekommen, geht man hinter dem Damm weiter, bis man auf die asphaltierte Straße trifft mit der Kreuzung, an der das Sträßchen zur Ortschaft Nocelle abzweigt. Nun nimmt man den Weg CAI 438 und folgt ihm bis ans östliche Ende des Lago Arvo, zur Stelle "Croce dei Laghi“. Von hier aus geht es weiter auf dem Weg CAI 420, einem der schönsten Panoramawege der Sila Grande; die Etappe führt zum zweithöchsten Gipfel der Sila-Hochebene, Montenero mit 1881 m. Der Abstieg zwischen imposanten alten Buchen führt nach Cagno, einer kleinen, halb verlassenen ländlichen Siedlung.

ÜBERNACHTUNG
Casa di Audia, tel. 328.9564330 (Für Verpflegung nach Salvatore fragen) – (nur mit Pilgerausweis des Cammino dei Florensi)

Detaillierte Beschreibung (it.) der beiden Teilabschnitte dieser Etappe in: Bevilacqua, Francesco, Il Parco Nazionale della Sila, Rubbettino, Soveria Mannelli 1999, S. 156, Dal Lago Arvo al Montenero
und S. 160 Da Cagno a Montenero

 
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5. Etappe Von Cagno nach San Giovanni in Fiore     
ca 15 km ca 4 Stunden
Höhenangaben: Cagno 1360 m, Ceraso 1230 m, Jure Vetere 1080 m,
S. Giovanni in Fiore (Abteikirche) 970 m

Von Cagno aus bricht man auf und nimmt den Schotterweg, der an Villaggio Rossi vorbeiführt und wandert abwärts, um den Fluss Arvo zu erreichen, den man einem der engsten Stellen überquert. Dem Arvo folgend gelangt man zu den Ausgrabungen von Jure Vetere, der ersten Klostergründung des von Joachim von Fiore neugegründeten Ordens der Florenser, errichtet zwischen 1189 und 1191. Von hier verläuft der Weg auf einem alten Landsträßchen bis San Giovanni in Fiore.

Bei der Abteikirche angekommen, zeigt man das gestempelte Credenziale-Dokument vor und erhält vom Pfarrer ("rettore") der Abteikirche das ausgefüllte Testimonium, das den zurückgelegten Weg bestätigt.


INFO
+ Zur Orientierung Richtung Ceraso, Jure Vetere und S. Giovanni in Fiore helfen im Buch "Joachimswege" die Seiten 60-63.
+ Infos über Jure Vetere im Buch "Joachimswege" S. 160-165, über
S. Giovanni in Fiore S. 182-196, Karte für den Abschnitt Jure Vetere – S- Giovanni in Fiore S. 62