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Wandern in und um San Demetrio Corone
Due Molini
Montesanto
Grotta S. Nilo

Spezial:
SAN DEMETRIO CORONE

 

Mittwoch 31. Oktobe 2012
Am Mittwoch morgen holt mich Rosario Turco um 6.10 vom „Cavallino Bianco“ ab und bringt mich zum Bus, der um 6.30 Uhr am Kreisel im Ortsteil „Sportivo“ nach Santa Sofia d’Epiru und San Demetrio Corone abfährt.
Erst geht es abwärts Richtung Mongrassano ins Crati-Tal, dann aufwärts nach S. Sofia d’Epiru.

Der Fahrer aus einem der albanischen Dörfer auf der anderen Seite des Crati-Tals stammend, erinnert sich:
"Mit 17, 18 Jahren sind wir - ein ganze Clique von Jungen - im Sommer für drei Monate nach Deutschland gefahren, haben in Weinstadt-Strümpfelbach in einer Sägerei gearbeitet. Wegen des Geldes haben wir das nicht gemacht; unsere Eltern waren nicht arm, sondern wegen der Mädchen, das war in Deutschland damals einfach freier. Eine hat mir noch einige Zeit geschrieben."

In S. Demetrio Corone steige ich am Ortseingang aus, gleich bei der Kirche S. Adriano.

Von der Einsiedelei zum Kloster S. Adriano
Seit dem 7. Jahrhundert gab es in der Gegend des heutigen San Demetrio Corone eine Klause von basilianischen Mönchen, die den orientalischen Heiligen Adriano und Natalia geweiht war, die während der diokletianischen Verfolgungen in Bythinien (Türkei) das Martyrium erlitten hatten.
 

Natalia und Adrian
S.Adriano lebte in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts in Nikomedien (Kleinasien/Türkei). Er tat Dienst als römischer Soldat unter den Kaisern Diokletian und Maximinianus. Eigentlich kein Christ, aber beeindruckt von den Leiden der Christen bekehrte er sich zum christlichen Glauben, der auch der Glaube seiner Frau Natalia war. Nach der Überlieferung geschah das Martyrium von Adrian durch Amputation beider Arme (siehe Hauptaltar von S. Adriano), und der Tod trat durch Enthauptung ein. Die Reste sollten verbrannt werden, doch ein starker Regen habe die Flammen gelöscht. Natalia, bei der Exekution anwesend, rettete einen Arm zur Erinnerung an ihren Mann, so die Legende. Ein Freund soll die Reste nach Konstantinopel gebracht haben. Der Martyrertod von Adrian habe zu vielen Bekehrungen im römischen Heer geführt. Eine Ikone von S. Adriano und Natalia findet sich in der Pfarrkirche von S. Demetrio Corone.

Im Jahr 955 kam dann der Basilianermönch San Nilo von Mercurion her kommend (Gegend um den Fluss Lao) und gründete San Adriano als sein erstes Kloster. Es war eines der Klöster, in denen hunderte von Codices geschrieben und gemalt wurden, die teilweise bis heute in vielen Bibliotheken der Welt existieren. Auch San Nilo selbst gehörte zu den Verfassern; ihm werden vier Codices zugeschrieben. Sein Ort der Stille war die Einsiedelei im etwa einen Kilometer entfernten „wilden Talgrund“ S. Elia. Dort finden sich noch Mauerreste der Einsiedelei. Mönche bauten nahe dabei einen Gebetsort, wo bis vor wenigen Jahren auf einem Fresko S. Nilo im Gebet vor dem Kreuz abgebildet war.

Wandern zur Grotta di San Nilo

Leben von San Nilo

   
  Die Kirche S. Adriano  
Die Kirche S. Adriano
liegt nach Osten ausgerichtet an den Abhängen des Montesanto.
Sie wurde aus einfachen Materialien erbaut, die teilweise wohl aus den Ruinen von Sibari stammten.
Der ursprüngliche Bau wurde von S. Nilo und seinen Gefährten um 955 errichtet auf Gelände, das der Familie von S. Nilo gehörte. Dort gab es bereits ein altes und bescheidenes Oratorium, das von Mönchen aus dem Orient errichtet wurde, als sie auf der Flucht aus dem Nahen Osten und Ägypten im 8. und 9. Jahrhundert in den Süden Italiens kamen. Die Kapelle war den heiligen Martyrern Adrian und Natalia geweiht.
San Nilo baute mit seinen Mitbrüdern eine kleine Kirche aus Steinen und Schlamm zur Ehre der beiden Heiligen.
Später, im 11. Und 12. Jahrhundert, wurde die Kirche vergrößert und umgebaut.

(leider ist es mir in drei Tagen nicht gelungen, die Kirche S. Adriano von innen zu erleben.Ebenso ging es dem FAZ-Autor Dirk Schümer in seinem Artikel vom 15.03.2014)

 

Nahe der Kirche S. Adriano steht an der Straße eine alte Säule mit einem Kreuz darauf. Sie soll einst den Ort gekennzeichnet haben, wo S. Nilo seine Mitbrüder abends zum Gebet versammelt haben soll. Eine kolossale Ulme, die wohl von S. Nilo gepflanzt worden war, gab im Februar 1961 ihren Geist auf.

Eine Legende erzählt, die Glocke von S. Adriano habe mit ihrem Läuten die in Albanien verbliebenen Geschwister vor den Gefahren gewarnt, die sich den albanischstämmigen Bewohnern von S. Demetrio entgegengestellt hatten.

(Mehr über die Kirche
S. Adriano im Dumont-Kunstführer Kalabrien/ Basilikata von E. Rotter)

Das italisch-albanische Kolleg
Unter den benachbarten albanisch geprägten Orten Santa Sofia d’Epiro, Macchia Albanese, San Cosmo, Vaccarizzo e S. Giorgio Albanese hat S. Demetrio Corone eine herausragende Stellung als kultureller Vorposten der albanischen Minderheit. Die verdankte sie in der Vergangenheit vor allem dem italisch-albanesischen Kolleg von S. Adriano mit dem anhängenden Liceo. Auch der Bischof des orientalischen Ritus hatte hier seinen Sitz. Nachdem aber ein Bischof im 19. Jahrhundert wegen Grundstücksstreitigkeiten mit einer Familie umgebracht wurde, verlegte man den Bischofssitz nach Lungro.
In der Pfarrkirche sind mehrere Frauen am Saubermachen, denn morgen, am 1. November wird das Fest des Ortsheiligen San Demetrio gefeiert werden (eigentlich am 26. Oktober; Allerheiligen bzw. Allerseelen wird hier nach ostkirchlicher Tradition im Februar gefeiert). Um 10 Uhr ist der Gottesdienst, dann ist Prozession mit der Statue des Heiligen. Große und schöne Ikonenfresken schmücken die Wände der Kirche, natürlich S. Demetrio mit und ohne Pferd, aber immer mit einem Kreuz in der Hand. Ein Weihnachtsfresko, eine Taufe Jesu in der Taufkapelle, aber auch der heilige S. Nilo und viele Apostelbilder, jeweils gestiftet von einer Familie des Ortes.
Aus der byzantinischen Liturgie:

Hagios ho theos,
hagios ischiros,
hagios athanatos
eleison hymas.


(Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, erbarme dich unser).

 
Donnerstag 1. November2012
Um 10 Uhr sind schon reichlich Leute in der Pfarrkirche,und es kommen noch viele hinzu. Erwachsene, Ältere, Mütter mit Töchtern, weniger Jungen, denn sie sind als Ministranten und in der Musikkapelle beschäftigt.
Das Fest des heiligen Demetrius wird nachgefeiert, war bereits am 26. Oktober.

Donnerstag 1. November 2012

Die Prozession unterscheidet sich nicht sehr von andern Prozessionen des Südens. Frauen singen das Lied des Heiligen, unterbrochen durch Märsche der Musikkapelle, das obligatorische Feuerwerk. Geldspenden werden unterwegs an eine Schärpe geheftet, die der Statue des heiligen Demetrio umgelegt ist. Eine Frau lässt ihre Spende in einem Korb vom Balkon herunter. Zweimal werden unterwegs aus Höfen heraus süße Kringel gereicht.

Der „Papas“ beginnt den Gottesdienst mit wohlklingender Stimme. Die ganze Gemeinde ist an den Gesängen beteiligt, es gibt keinen speziellen Chor. Die gesungenen Texte sind in altem Griechisch, Lesung und Evangelium sowie Predigt, Glaubensbekenntnis und Vater-Unser-Gebet sind auf italienisch. Beeindruckend, dass bei der Austeilung von Brot und Wein jeder mit seinem Namen angesprochen wird. Der Weg, den die Prozession nimmt, ist nicht ohne Bedeutung. So führt hier die Prozession an den großen Case Popolari vorbei, einfachen Wohnungen, im Gegensatz zu den Häusern und Palazzi der Wohlhabenden.
Kurz vor Ende der Prozession macht der Papas Halt am Kriegerdenkmal; es wird ein Kranz aufgehängt.
Im Prinzip könnte der Priester nach ostkirchlicher Tradition verheiratet sein; der hier ist es nicht, und der Diakon, der demnächst zum Papas geweiht wird, ebenfalls nicht.
   
Seit 500 Jahren hält sich die albanische Folklore, Volkskultur und der griechisch-byzantinische Ritus. Wie sieht es aus mit der Identität der albanischen Minderheit?  
Am Abend des 1. November treffe ich zufällig im Hotel "Pettirosso" beim Pizzaessen drei Aktivisten der albanischen Minderheit.
Italo ist Spezialist für die Geschichte der albanesischen Orte in der Sila Greca und hat dazu zwei Bände herausgegeben. Pino Cacozza ist Musiker und unter anderem Organisator der jährlichen Folk-Festspiele in San Demetrio Corone. Und Federico Baile ist Maler, Restaurator und Fotograf. Wir kommen ins Gespräch über die Sorgen einer kleinen kulturellen und sprachlichen Minderheit. Wird die Sprache verloren gehen, wenn die Kinder zum Studium und zur Arbeit auswandern? Man versucht gegenzusteuern, bietet inzwischen Gottesdienste im ostkirchlichen Ritus auch in Cosenza, in Rossano und in Mailand an, um die Leute zu sammeln.
   
Die albanisch-osmanischen Kriege und die Geschichte der albanischen Einwanderung in Süditalien

Georg Kastriota Skanderbeg

 

Flucht nach Süditalien und Ansiedlung in Kalabrien
Eine erste Einwanderungswelle gab es bereits in der Zeit von 1399 bis 1409, als in der Zeit des Baronenaufstands albanische Männer auf beiden Seiten als Kämpfer engagiert waren.
Auch die zweite Welle der Einwanderung sah die Albaner kämpfen auf Seiten des Königs Alfons von Aragon. Demetrio Reres, ihr albanischer adliger Anführer erhielt dafür zum Lohn einige Ländereien in Kalabrien.
Auch die dritte Welle 1461 – 1470 sah ein albanisches Heer an der Seite des Ferdinand von Aragon gegen die Anjou kämpfen. Die Soldaten mit ihren Familien wurden entsprechend in Süditalien angesiedelt.
Die Beziehungen der albanischen Adelsfamilien mit Italien intensivierten sich. Irene / Erina Castriota Skanderbeg, Enkelin von Georg Castriota Skanderbeg und Herzogin von San Pietro in Galatina, heiratete 1539 Pietro Antonio Sanseverino, Fürst von Bisignano, und brachte als Mitgift die väterlichen Güter in das Königreich Neapel ein. Mit dem Fall der Festung Kruija in Albanien verstärkte sich der Flüchtlingsstrom aus Albanien.
Eine fünfte Zuwanderungsbewegung führte griechische und albanische Bewohner in den Jahren 1533 – 34 aus der Peloppones-Stadt Corone in der Gegend von Morea nach Kalabrien, nachdem dort die Türken siegreich waren.
Skanderbeg ist der große Held der Albanier, der sich für die Freiheit seines Volkes eingesetzt hat. In jedem Ort mit albanesischer Tradition steht sein Denkmal.
Gjergj Kastrioti war der jüngste Sohn des Fürsten Gjon Kastrioti und seiner Gattin Vojsava aus der Adelsfamilie der Branković. Gjergjs Vater führte seit 1407 fast ständig Krieg gegen die Osmanen. Die Fürstenfamilie hatte vier Söhne und eine Tochter. 1423 wurde der junge Gjergj nach Niederlagen des Vaters mit seinen Brüdern als Geisel an den Hof des Sultans nach Adrianopel geschickt, wo er als Angehöriger des Pagenkorps zum Islam übertrat und die türkische Form des griechischen Vornamens „Alexander“, İskender, als neuen Namen erhielt (daher sein Beiname Skanderbeg, zu deutsch „Herr/Fürst Alexander“). 1438 wurde er von Murad II. als Bey und Wali von Misia, Skuria und Jonima (Hauptort Kruja) ins heimatliche Albanien gesandt.
Als im November 1443 die Ungarn über die Türken siegten, verließ Skanderbeg mit den ihm unterstellten Albanern das Heer des Sultans. Er bemächtigte sich am 27. November 1443 der Festung Kruja, fiel am folgenden Tag offen vom Sultan ab und konvertierte zurück zum Christentum. In der Zeit von 1443 bis 1444 herrschte er über das Fürstentum Kastrioti, das anschließend in ein Verteidigungsbündnis gegen die Osmanen aufging. ...
1451 heiratete Skanderbeg im Kloster Ardenica in Südalbanien Donika Arianiti. Sie war die Tochter des Fürsten von Kanina bei Vlora, Gjergj Arianiti. 1456 wurde sein Sohn Gjon geboren.
1461 schloss Skanderbeg einen dreijährigen Waffenstillstand mit Sultan Mehmet II. Obwohl es auch in der Folgezeit zu Scharmützeln kam, wurde im April 1463 in Skopje ein weiterer Waffenstillstand geschlossen. In dieser ruhigeren Phase des Krieges Anfang der sechziger Jahre war Skanderbeg nach Italien gereist, um Geld und Truppen von seinem Lehnsherrn König Alfons I. von Neapel zu erbitten. Dieser gewährte Skanderbeg eine Pension und schenkte ihm außerdem umfangreiche Ländereien in Süditalien, wohin seine Nachkommen später vor den Osmanen flohen.

(mehr bei wikipedia)

Im Verlauf der albanisch-türkischen Kämpfe (Georg Castriota Skanderbeg – Murad II und Mohammed II) gab es einen größeren Flüchtlingsstrom nach Süditalien. Die Einwanderung in Kalabrien erfolgte unter der Protektion der aragonesischen Herrscher von Kalabrien, des Königs von Neapel. Insbesondere Girolamo Sanseverino, der zweite Fürst von Bisignano in seiner Familie begünstigte die Ansiedlung.
Der Abt Paolo von S. Adrian erlaubte den Flüchtlingen, die nach Pestepedimien oder der Judenvertreibung verlassenen oder verfallenen Häuser in der Umgegend zu bewohnen sowie Klostergelände zu bewirtschaften, nämlich San Demetrio, Macchia, Scifo und Poggio. Grundlage dafür waren die am 3. November 1471 unterzeichneten „Capitolazioni“ (Privilegien), die zwischen dem Abt-Baron und Archimandrit Paolo Greco mit Hilfe des Notars De Angelis ausgehandelt wurden, nämlich auf den Duca Teodoro Lopez folgend im Gehöft S. Demetrio zu siedeln und Landwirtschaft zu treiben.
   
Federico Baile, 80 Jahre, ist Künstler, Restaurator und Fotograph.
Er hat S. Adriano gemalt. Früher hat er mehrere Jahre in Walldürn und in Reutlingen(bei Enslin & Laipplin, als Buchbinder) gearbeitet.
   

Ostern in den albanischen Orten Ost-Kalabriens

am Beispiel von SAN DEMETRIO CORONE

Die kalabresisch-albanischen Gemeinden, die dem byzantinischen Ritus verbunden sind, feiern die Auferstehung Christi vierundzwanzig Stunden im Voraus. Denn diese Gemeinden sind nicht an die Zeitvorgaben der lateinischen Liturgie gebunden, was die Feier der österlichen Riten betrifft.

In San Demetrio Corone, S. Cosmo Albanese, Vaccarizzo Albanese und S. Giorgio Albanese, beginnt die Feier der Auferstehung in der Nacht zum Samstag. Die Gläubigen jeden Alters begeben sich in absolutem Schweigen zu Fuß zu einer Quelle außerhalb des Ortes.

Hier versammeln sich alle; man schlürft von dem Wasser der Quelle – in S. Demetrio Corone ist der Brauch verknüpft mit der Quelle „Fontana dei monaci“, nahe dem alten Kloster S. Adriano – und dann kehrt man in den Ort zurück unter dem Wiederhall der „Kristos anesti” –Rufe (Christus ist auferstanden).
Um nicht in die Versuchung zu geraten, die Regel des Stillschweigens zu verletzen, bewaffnen sich einige Frauen mit den “dokaniqje”, gegabelten Stöcken, die diejenigen spüren sollen, die sich nicht an die vorgesehene Stille halten.
Dieses Ritual hat seinen Ursprung im Evangelium, wo die frommen Frauen auf ihrem Weg zur Grabstätte Jesu allergrößtes Stillschweigen bewahren aus Furcht davor, von den Wachsoldaten entdeckt zu werden. Am Ort angekommen, verkündet ein Engel die Botschaft von der Auferstehung, nun darf wieder gesprochen werden. Später, vor dem Betreten der Pfarrkirche wird das traditionelle Osterfeuer entzündet, an dem Lieder und Gebete gesprochen und gesungen werden.
In der Morgendämmerung des Sonntags, von den Glocken zusammengerufen, eilen die Gläubigen herbei um an der Feier “Fjalza e mire” teilzunehmen, was soviel heißt wie „Verkündigung der Frohen Botschaft“. Die Zeremonie verkündet den Eintritt Jesu in das Reich des Todes, die Auferstehung von den Toten und die Eroberung des Paradieses und hat als Darsteller den Priester und den Sakristan. Der „Papas“ genannte Priester, ausgerüstet mit einem Kreuz, klopft an die Pforte der Kirche, die vom Sakristan von innen verschlossenen wurde. Der Sakristan „verkörpert“ den Dämon, welcher unheilvolle Töne von sich gibt. Doch der Widerstand des Bösen dauert nicht lange, die Tür öffnet sich, dann betritt der Priester die Kirche, gefolgt von den Gläubigen.
(Aus Giornale di Calabria)

Das neue Amphitheater in der Ortsmitte von S. Demetrio Corone

Unterkünfte

Ein Schild bei S. Adriano am Ortseingang weist den Weg aufwärts zum Hotel Pettirosso (Rotkehlchen), das nach rund 500 m erreicht ist (siehe Bild rechts). Der Inhaber ist Koch, seine Frau ist Köchin und der Sohn auch, da esse ich gut und reichlich. Von den vorderen Zimmern hat man eine traumhafte Sicht auf die Sibari-Ebene und auf das Ionische Meer, in wenigen Minuten ist man in der Ortsmitte. (35 € pro Nacht im November). Es gibt im Ort noch weitere Quartiere; das Bed & Breakfeast „Il Casolare“ liegt mehr im Ortsinnern und macht ebenfalls auf sich aufmerksam.