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Spuren byzantinischer Spiritualität

Spaziergänge in Rossano

Wanderungen um Rossano

Stadt Rossano
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A 1
Rossano
"die Byzantinische"

Eine Wanderung auf den Spuren der griechisch-basilianischen Mönche beginnt oder endet in Rossano, "la Bizantina". Rossano atmet besonders das Flair der byzantinischen Epoche in Kalabrien.

Zahlreiche kleine Kirchen dienten als Gebetsräume (Oratorien) für die vielen Eremiten, die in den Grotten an den steil abfallenden Hängen der Stadt lebten und sich nur zum gemeinsamen Gebet und Gottesdienst trafen, z.B. San Marco, S. Maria del Pilerio, Panaghia usw. Mit dem Bild-Fresco der Madonna achiropita in der Kathedrale und dem Codex Purpureus im Diözesanmuseum beherbergt Rossano zwei wertvolle spirituell-künstlerische Schätze aus der Zeit der griechisch-basilianischen Mönche.
(Ausführliche Beschreibungen im Reisehandbuch Sila Greca - Sila Ionica S. 144 ff)

Tore und kleine Wege in Rossano

Rossano war ursprünglich zugänglich über sieben Tore, von denen aus meist kleinere Wege talwärts führten.Diese Tore sind zum Teil noch erhalten, ebenso die kleinen Wege, die im Zick-Zack die Hänge durchqueren.
Ein solcher Zugang verbindet noch heute die Altstadt mit dem Tal des Flüsschens Celadi und ist unter dem Weg C 1 beschrieben. Es handelt sich um die Porta Rupa, auch Porta S. Marco oder Porta del Pilerio genannt wegen den beiden benachbarten byzantinischen Kirchlein.

Der Portello genannte Zugang führt vom Vico II Torre zur via Giuseppe Rizzo. Der Zugang ist seitlich vom Torre del Giglio gelegen, diente ursprünglich dem Besuch der Gefangenen, aber auch, um Hilfe von außen in die Stadt zu lassen.


Seit Frühjahr 2013 werden die kleinen Wege zu den alten Toren Portello, Porta Rupa, Porta Giudecca und Porta Pente erneuert und mit Infotafeln und Beleuchtung sowie Stützmauern aus lokalem Stein versehen. Insgesamt hatte Rossano 7 Tore.

 

Buchvorstellung
Rolando Rizzo
Il Mulino sul Colognati

(Die Mühle am Colognati)
San Marco, die Perle unter den kleinen byzantinischen Kirchen von Rossano, was die Außenansicht betrifft (in der Regel tagsüber geöffnet)
 
Ein weiterer geht von der Porta dell' Acqua aus. Die Porta dell'Acqua findet man, wenn man von der Endhaltestelle des Kleinbusses an der piazza S.S. Anargiri aufwärts geht zur piazza Matteotti und vor dem Tunnel dort rechts den corso Garibaldi entlanggeht. Nach ca 200 gehts zur Porta dell'Acqua links abwärts - seit neuestem auch ausgeschildert.
Dieses Tor wurde dell'acqua genannt, wegen der außerhalb der Stadt gelegenen Quelle vale. Dorthin gingen die Leute, um trinkbares Wasser zu holen, wenn sonst kein gutes Wasser zu haben war, während ansonsten jedes Haus seine eigene Zisterne hatte und noch haben dürfte.



Die Porta Giudecca befand sich im Viertel Giudecca, dem ursprünglich jüdischen Viertel, auch genannt Porta di S. Martino nach der dortigen Kirche S. Martino, die wohl ursprünglich eine Synagoge gewesen sein dürfte (via XX settembre - via S. Martino - via Catiniti)

Weiter gab es die Porta Nardi, die Porta Bona und die Porta Melissa.

(Nach Antonio Sitongia, Rossano - passo dopo passo, Rossano 2003)

 

Mit diesem Stadtrundgang kann verknüpft werden mit

C 1 Celadi - Tal der Mühlen
Von Rossano /Centro Storico durch das Tal des Celadi
nach S. Maria delle Grazie

C 2 Den Celadi aufwärts bis Rinacchio

(Thomas Raiser)

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