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Fotos zu Campana
bei Carmine Petrungaro

 

Campana
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Höhe ü.d.M. 617m bis zum Cozzo del Ferro 1232m,
2800 Einwohner.
____________________________

 

Diritti di tutte le foto/Rechte an allen Fotos: Domenico Ioverno

Begegnung mit Domenico Ioverno:
Ein Leben in Campana

 

 

 

 

2016 neu erschienen:
"Kalasarna"  Campana -
der Traum von einem besseren Leben

 

 

ANFAHRT
Vor zwei Jahren wollte ich von Bocchigliero nach Campana wandern. Das Vorhaben scheiterte daran, dass es in Campana keine offizielle Übernachtungsmöglichkeit gab.

Nun also der zweite Anlauf im August 2014.

Wir fahren von Cariati hoch nach Terravecchia und weiter nach Scala Coeli, um festzustellen, dass die Verbindung Terravecchia – Scala Coeli – Campana nur noch notdürftig instand gehalten wird, so zahlreich sind die abgerutschten Hänge und andere Verwerfungen der Straße, dass wir so gerade noch durchkommen, ohne aber einem einzigen Auto zu begegnen.

Die „gute Straße“ führt von Mandatoriccio Marina über Mandatoriccio nach Campana und braucht gerade mal rund 45 Minuten.

 

Das Zentrum des neuen Campana bildet die Piazza S. Croce als Mitte des gleichnamigen Stadtteils, mit einem weißen Obelisken mitten auf der Kreuzung, auf dem u.a. der Glockenturm abgebildet ist, der mit dem Namen des Ortes verbunden ist. (Campana = Glocke)

AUF DER SUCHE NACH DEM ALTEN CAMPANA
Vor einer Bar fragen wir die älteren Männer, wie wir zum alten Ortskern Rione Terra kommen.

Einer von ihnen, Domenico Ioverno, erzählt, dass er ein Buch über Campana vorbereitet, das gerade in der Korrekturphase ist. Es handelt von der Geschichte Campana’s aus seiner eigenen Erfahrung als Kind, Jugendlicher und Mann aus und in Campana. Er bringt uns zum Parkplatz an der älteren Chiesa Madre, von dort geht es leicht abwärts, zwischen etlichen Häusern durch, die seit Längerem nicht mehr bewohnt bzw. am Zerfallen sind.

 

Während Domenico dem Ruf des Mittagessens folgt, richten wir uns in der Mittagshitze nach den Anweisungen des Rother-Wanderführers Kalabrien Wanderung Nr. 29, und ein gut gepflasterter Weg mit Holzgeländer führt uns in Serpentinien talwärts. Unten angelangt biegen wir aber nicht links ab, wie es der Wanderführer vorschlägt, sondern bleiben auf unserem Weg, der uns über zwei eiserne, verrostete, aber intakte Brücken führt. Unter der zweiten Brücke rasten wir auf Steinen am wasserführenden Flüsschen Nicà. Anschließend gehen wir ca 50 m abwärts und baden die Füße in den rund 40 cm tiefen Gumpen mit klarem Bachwasser. Zahlreiche kleine Fische stupsen neugierig an unsere Füße. Krebse und Frösche halten sich im Wasser auf. Beim Zurückgehen sehen wir von der zweiten Eisenbrücke herunter in dem untenliegenden großen Gumpen eine rund 1,5 m lange Natter sich im flachen Wasser schlängeln, wohl auf Beutezug.

Wir gehen wieder den gepflasterten Weg nach oben und treffen Domenico auf dem Vorplatz der Chiesa Madre. Er will uns nun mit dem alten Campana näher bekanntmachen.

Er zeigt Fotos von prähistorischen Höhlen „Grotte del rubillo“, was soviel wie „kleine Öffnung“ bedeutet. Die Höhlen stammen aus einer Periode der Vor- und Eisenzeit, denn sie sind mit Steinen in den weichen Fels gegraben. Die Grotten liegen südwestlich von Campana im Gebiet „Ornarito“.

 


DER MANNA-BAUM
Der Name der Gegend, „Ornarito“, weist hin auf einen früheren großen Bestand an Orno-Bäumen, Domenico spricht von Manna-Bäumen (Ornello= Manna-Esche). Erinnert wird an die Geschichte von der wunderbaren Speisung mit Manna auf der Wüstenwanderung des Volkes Israel nach dem Auszug aus Ägypten. Die Manna-Bäume produzierten einen süßen Saft, der durch Anzapfen des Baumes gewonnen wurde. An den angezapften Stellen bildete die Lymphe des Baumes aus dem kristallisierten Saft Zuckerstangen. Sie dienten als Süßungsmittel, wurden auch bei Magenbeschwerden eingesetzt und teuer gehandelt. Wenn es zum Regnen kam, musste sofort geerntet werden, sonst wurde die süße Ernte vom Wasser aufgelöst und fortgespült.

Der Anbau von Manna war vom königlichen Hof in Neapel sehr gewünscht, wurde leider auch mit hohen Abgaben belegt. Das ärgerte die Bewohner von Campana, sie traten in Streik, und eines Tages brannte der gesamte Orno-Bestand ab. Seitdem wurden keine Orno-Bäume mehr angepflanzt.

 

Um Campana herum gibt es eine große Blütenvielfalt, vor allem im Frühsommer. Domenico, selbst lange Zeit Bienenzüchter, nennt den Campana-Honig den besten der Welt. Der Honig diente früher unter anderem zur Herstellung der „mostaccioli“ genannten braunen Kuchen verwendet, die nach arabischen Motiven gestaltet sind und vor allem auf den Märkten zu finden sind. Ansonsten wurde in der Vergangenheit von Campana aus vor allem Pferdefleisch, Ziegen- und Schweinefleisch geliefert, außerdem Wein, Kastanien und Honig, und das vor allem nach Rossano.

 

Domenico nimmt uns auf einen Spaziergang mit, der zwei der drei Zugänge zum alten Campana erschließt. Von der Chiesa Madre aus gelangen wir auf einen Weg, der unterhalb der alten Häuser am Hang entlang führt. Dieser Weg talwärts ist der „Erte dell’Azzolino“ oder “dello Spirito Santo“. Die dazugehörige Pforte besteht nicht mehr; sie wurde in der Jugendzeit von Domenico abgerissen. In einer Fotomontage hat er sie neu rekonstruiert, schließlich ist er von Beruf Fotograf. Bis auf halber Höhe ist der Weg erneuert, weiter unten steht die Renovierung noch aus. „Auf diesem Weg gingen wir hinunter ins Tal, 'Fossa' genannt, auf der anderen Seite ging der Weg aufwärts, bis hoch über den Kamm. Auf der anderen Seite besaßen meine Eltern Grundstücke. Im Sommer blieben wir drei Monate dort oben. Es gab dort eine Quelle, die alle benutzten. Vor allem Wein und Kastanien bauten wir dort an. Jetzt sind die Wege vielfach zugewachsen; der Hang hat gebrannt und ist nicht mehr so zugänglich wie früher.“

 

Domenico erzählt, wie es auf dem Weg ins Tal einen lebhaften Verkehr gab hinunter und herauf, die Frauen trugen Krüge auf dem Kopf mit bis zu 30 oder 40 Litern Inhalt. Dass sie dabei sangen und lachten, ließ oft übersehen, wie vorherrschend die Armut im Ort war.

Domenico erinnert sich, dass er einmal mit den Eltern auf dem Heimweg von den Gütern auf dem Berg war, als sie unten an einem Felsvorsprung, über den der Weg führte, ein kleines Mädchen liegen sahen. Es war seiner großen Schwester hinterher gesprungen und dabei abgestürzt. Es war schon tot, als sie das Mädchen fanden. Nun musste die Mutter gefunden werden, die beim Feigenernten auf einem der Felder unterwegs war.

Domenico zeigt auf eine Mauer, die den Hang abwärts führt: „Auf diesen Mauern bin ich als Kind sicher 15 Mal täglich rauf und runter balanciert. Der ganze Hang hinunter bis zum Bach war für uns ein einziger Spielplatz. Hier stellten wir auch Fallen für die Vögel auf.“ (Domenico ist bis heute Jäger).

 

Wir gehen den Weg weiter unterhalb des Dorfes entlang. Rechts am Hang sehen wir Reste von Häusern, Mauern. Das alles waren Häuser, kaum vorstellbar am steilen Hang Doch die Erdbeben und Verrutschungen sorgten dafür, dass die Häuser aufgegeben werden mussten. Domenico setzt ihre Entstehung schon in der griechischen Frühzeit an, also über 1000 Jahre vor Christus.Er weist hinüber zum Cozzo del Leone. Dort hat man unzählige griechische Tongefäße gefunden, schöne bemalte Vasen. Die schönsten stehen jetzt im Museum in Reggio (Anmerkung: Konnten 2014 dort leider nicht besichtigt werden, weil derzeit nur das Erdgeschoss geöffnet ist). Viele Krüge sind zerstört: "Die Hirtenjungen haben damit Fußball gespielt.“

Der Weg am Hang entlang mündet in den Anfang des Wanderwegs oberhalb der Porta della Trinità oder ‚Erte della ternità‘ genannt. „Stellt euch vor, hier sind morgens tausend Menschen hinabgegangen und abends tausend Menschen heraufgekommen, mit unzähligen Maultieren und Eseln. Der Weg war so belebt, dass kein Hälmchen zwischen den mosaikartig gelegten Steinen wachsen konnte.“

Hier betreten wir das alte Dorf mit den verlassenen Häusern. Noch stehen teilweise die Mauern, die Balken, Schutt liegt innen und Pflanzen wachsen. „In diesem Haus einer vornehmen Familie war ich oft zum Spielen. Und diese Familie hatte eine Tochter, die war so schön wie die Sonne, da war ich öfter zum Tanzen.“ Und dann nennt er eine Reihe von Namen, alles Personen aus Domenico’s Kindheit. „Als ich Kind war, in den 40er Jahren, und auch noch in den 50er Jahren, da waren alle diese Häuser noch intakt. Der Einbruch kam mit der Emigration: Positiv war dass die Emigranten in Deutschland im Sommer und an Weihnachten nach Hause kamen und viel Geld mitbrachten, so dass ordentlich gefeiert werden konnte.“ Domenico wurde Fotograf und machte die Aufnahmen bei den Taufen, Kommunionen und Hochzeiten der Heimkehrer.

 

Die vornehmen Familien haben ihre Kinder studieren lassen. Ihre Güter haben sie größtenteils verkauft, es sei denn, jemand von den Kindern wollte die Güter übernehmen und verwalten.

Domenico‘s Familie konnte das alte elterliche Haus verkaufen und sich ein neues bauen.

Nun setzt er seine Kraft- die durch Krankheit momentan gebremst ist – ein, um sein Buch über sein Leben in Campana und über die Geschichte Campanas zu veröffentlichen. Das Manuskript ist fertig, nun braucht es Unterstützer und Leser.

Wissenswertes und Interessantes über Campana    

Campana gehört zu den bedeutenderen Orten der Sila Greca, auch wenn es durch seine Lage zwischen Sila Greca und Marchesato/Alto Crotonese am Rand zu liegen scheint und nur durch eine längere und kurvenreiche Anfahrt - am Besten von Mandatoriccio Mare aus - zu erreichen ist. Die Strecke von Cariati über Terravecchia ist nicht zu empfehlen; sie braucht viel Zeit, weil sie sehr kurvig ist und nicht mehr instand gehalten wird.
Bedeutendster lebender Sohn Campanas ist Luigi Renzo, Bischof von Mileto - Nicotera - Tropea und zuvor lange Zeit Hüter des Purpurkodexes von Rossano im dortigen Diözesanmuseum. Und er ist ein vergleichsweise objektiver Geschichtsschreiber für seine Heimatstadt Campana. Die folgenden Passagen aus der Geschichte Campanas sind entnommen aus seinen Schriften bzw. den Ausführungen auf der Website www.comune.campana.cs.it


Foto preso dal sito della diocesi
di Mileto - Nicotera - Tropea

  Wie alles angefangen hat
Die ersten Bewohner Campanas lebten im Neolithikum (6000-3000 v.Chr.), so beweisen Funde im Gebiet des heutigen Ortes Campana und seiner Umgebung.
Die Menschen des Neolithikums suchten ein Leben in Sicherheit, meist in einer schwer zugänglichen Grotte und im Verbund mit anderen Familien in unmittelbarer Nähe. Hier versuchte der neusteinzeitliche Mensch seine ersten Schritte hinein in ein Leben mit Tierhaltung und Ackerbau, weg von der ausschließlichen Abhängigkeit von der Jagd.
Natürlich gewachsene Grotten wurden ergänzt durch neu gegrabene, daneben gibt es auch die zeltartige Pagliara aus Zweigen, Ästen und Lehm, die bis in die Fünfzigerjahre des 20. Jhts. den Hirten und Bauern als Unterkunft diente.
Interessant ist für Campana vor allem das Gebiet der „Rutticelle“ mit rund 20 solcher Grotten, ausgerichtet nach Süden hin und deutlich über den Feldern der Ebene gelegen. Gerade auch der älteste Ortsteil von Campana, Rione Terra, ist von unterirdischen Grotten durchzogen, die teilweise miteinander verbunden sind. Die Grotten, die insgesamt in die Dutzende gehen, haben in verschiedenen Zeitaltern unterschiedliche Nutzungen gefunden. Wissenschaftlich erforscht wurden vor allem die Grotten des Vallone Ioverno (Garpo) sowie die Serra dei Fossi mit den Grotten Baia und Diavolo.

Campana – das antike Kalasarna

Die Ursprünge von Kalasarna verlieren sich im Dunkel der Zeiten. Nach Agostino Inveges (Annali) sei der Name punischen Ursprungs und könnte ein Hinweis sein auf die Karthager, die das Holz der Sila für den Bau ihrer Flotte benötigten.
Es könnte aber auch sein, dass Kalasarna entstand als Gründung des Peukerios, einem der 22 Söhne des Likaon, der – weil er in der Heimat kein Reich erben konnte – zusammen mit seinem Bruder Enotrios nach Ausonia auszog, um eines zu erobern.

Wer war zuerst da - Enotrier oder Griechen?
Sicher ist, dass es Kalasarna schon vor Ankunft der Griechen gab, deren Wanderbewegungen das ganze vorchristliche 8. Jahrhundert andauerten und erst nach 700 v. Chr. zur Ruhe kamen. Strabone, römischer Schriftsteller, schreibt in seiner Geographie über Philoktet, Begleiter des Herakles, des homerische Helden, der aus politischen Motiven aus seiner Heimat Melibea floh, wie er an die Ionische Küste kam, auf die Bruzier stieß und Petelia, Crimissa (Cirò) und Chone gründete. Geht man von hier aus ins Landesinnere, so fährt Strabone fort, gelangt man nach Grumentum, Vertine (Verzino) und Kalasarna (Campana) sowie weiteren kleineren Siedlungen.
Stefano Bizantino (6. Jahrhundert n.Chr.) geht allerdings von einer chonisch-enotrischen Gründung aus, die von Philoktet erobert wurde. Der Name Kalasarna könnte mit der Verehrung des Appollo z.B. in Cirò zusammenhängen: Halasarna = dem Gott Appollo.

  Chones
Mit „Chones“ wird eine Landschaft bezeichnet, die sich von der Ionischen Küste durch das Sila-Vorgebirge hochzieht. Kalasarna (Campana) gehörte zu den Hauptorten von Chones; die anderen Orte waren Vertine (Verzino), Acheronthia ( Cerenzia), Petelia, Crimissa (Cirò) und Bristakya (Umbriatico). Das Gebiet von Chones deckt sich weitgehend mit dem der Diözese Umbriatico, die dann später mit der Diözese Cariati vereinigt wurde. Diese geschichtlichen Zugehörigkeiten sind die Ursache, dass es bis heute ein Zugehörigkeitsgefühl zueinander auf beiden Seiten der Grenzen der heutigen Provinzen Cosenza und Crotone gibt.

Aus Kalaserna wird Campana

Die Namensänderung in „Campana“ erfolgt 1324 in der Zeit der Normannen. Auch wenn aus dieser Periode wenig über den Ort berichtet wird, so verfolgen die Normannen insgesamt die Latinisierung von Kirche und Kultur, weg von den griechisch-byzanthinischen Traditionen. Mit dem lateinischen Wort für Glocke „Campana“ könnte die Vorstellung verbunden sein, dass es eine große Glocke gibt, welche die Wachen und Bürger in Zeiten der Gefahr alarmiert. So könnte Kalasarna zu „Terra della Campana" geworden sein. Während ursprünglich viele einzelne Landhäuser und Hirten-Hütten existieren, führen die anhaltenden Sarazenenangriffe ab der normannischen Epoche zu einer zunehmenden Verstädterung.
Die Bewohner des Umlands flüchten sich in Krisenzeiten hinter die Mauern des Ortes
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  Wie es zum Namen Campana kam
Wer hat die stärkere Kuh?


Die Legende berichtet von zwei Bauern, einer von Kalaserna und der andere von Umbriatico.
Bei der Arbeit auf den Feldern fanden sie eine Glocke von riesigen Ausmaßen. Uneinig darüber, wem die Glocke zustehen sollte, kamen sie schließlich auf einen Kompromiss. Man einigte sich, dass zwei Rinder in einen Wettstreit treten sollten. Die Glocke sollte dem gehören, dessen Rind stärker an der Glocke zog.
Während der Vorbereitungen dazu nahm der Bauer aus Kalaserna eine Kuh, die gerade erst gekalbt hatte und band sie an das Kälbchen. Als das Kräftemessen dann losgehen sollte, gab der Bauer dem Kalb einen Peitschenhieb. Damit provozierte er, dass die Mutterkuh – um ihr Kalb zu verteidigen – Glocke und gegnerisches Rindvieh vehement hinter sich her zog. Und so kam die die Glocke nach Kalasarna, das von nun an Campana hieß.

Nach dem Zweiten Punischen Krieg verlor der Ort an Bedeutung. Um ca 50 – 60 n.Chr. erfolgte die Christianisierung durch einen Schüler des heiligen Markus, der sich von Corigliano aus auf den Weg gemacht hatte nach „Mauro und Calasarna, ein kleines Dorf jenseits des Jeto (Ghetto??) der Juden, an den Ufern des Flusses Calutrella. Luigi Renzo interpretiert den Bedeutungsverlust mit der Friedensperiode unter der julischen Dynastie, die befestigte Orte nicht nötig machte.

 

Die byzantinische Zeit
Zwischen 530 und 1100 nach Christus gab es eine neue Blütezeit. Der Ort taucht als „Caliserna“ in der Vita Sanctorum Syculorum auf. Um die Stadt herum enstanden die Klöster S. Angelo, S. Maria la Nuova, S. Basilio und S. Perla. (in den Ortsteilen S. Angelo und S. Maria sieht man noch Ruinen der ersten beiden). Die Köster waren weitgehend eigenständig; erst mit wachsender Bedeutung der Erzdiözese Rossano wurden sie mit dieser enger verbunden. (Luigi Renzo)
Mit dem Beginn der arabischen Eroberung erging es Kaliserna ähnlich wie dem Rest des südlichen Italiens. Mit drei Toren ließ sich die Stadt schließen: Porta della Trinità, Porta di Azzolino und Porta del Ponte, davon wurde die letztere besonders befestigt und mit einer Zugbrücke versehen, weil sie an einem besonders sensiblen Punkt der Stadtbefestigung lag.
Angriffe vom Meer her gab es 896, 933, 944, 952-953. Die byzantinische Zentralmacht musste immer wieder eingreifen, um die Orte von der arabischen Besatzung zu befreien.


Zeit der Lehensherrschaft

Feudalepoche
Die Bezeichnung "Terrae Campanae" findet sich zum ersten Mal in den Registern der Anjou zu Beginn der Feudalperiode.
Erster Lehensnehmer ist vermutlich der Franzose Biviano di Clerence, dem folgt Guglielmo Enardi di Bayrano, und 1271-72 Guglielmo Brunello, Marschall des Königs von Neapel. Dann wird das Lehen - zusammen mit Cariati - für dreihundert Jahre Besitz der Sambiase, die den Titel behalten bis zum Ende des Lehenswesens 1806.
Im Jahr
1678 gab es großen Unmut der Bewohner, weil der Ort in wenigen Jahren zweimal weiterverkauft wurde.

Das Manna
In dieser Zeit um 1678 war Campana berühmt für den Handel mit „Manna“, einer Süßigkeit, die man durch Einritzen von Eschenbäumen erhielt, die leicht reinigenden Charakter hat und für deren beste Qualität man in der Hauptstadt Neapel bis zu 7 Scudi für die Unze erhielt. Außerdem wurde in dieser Zeit Getreide, Öl und ein produziert und verkauft. Bedeutend war auch die Textilverarbeitung mit Tuchen aus Baumwolle und Leinen.

 

Die Neuzeit
Während der französischen Herrschaft 1806 bis 1815 wird Campana Hauptort der Umgebung von Rossano, mit Sitz der Prätur und mit einem Gefängnis.
Im 17. und 18. Jahrhundert kann der Rione Terra nicht länger die anwachsende Bevölkerung aufnehmen. In dieser Zeit entstehen die Wohnviertel von Cosalicchio und Castello außerhalb des Mauerrings.
In der ersten Hälfte des 19.Jhts. nach den Erdbeben von 1825 und 1836, gewinnt der Ort allmählich die jetzige Form, mit der Entstehung der Siedlungen S. Croce und Convento; später folgt die Besiedlung der höheren Gebiete S. Leonardo, Argutulo, Picariello, Femminamorta usw.

 

  Kalabresisch-normannische Klöster in Campana
Der Normanne Robert Guiscard verordnete für seine Länder eine Latinisierung von Kirche und Kultur im 11. und 12. Jahrundert. Alle griechisch-byzantinischen Bischöfe sollten durch lateinisch-römische ersetzt werden. Zusätzlich zu den bestehenden Einsiedler-Klostergemeinschaften wurden neue Klöster nach lateinischem Ritus gegründet. Obwohl die Erzdiözese von Rossano noch lange mit allen Kräften das griechische Erbe verteidigte (bis heute gibt es eine ostkirchliche Palmsonntagsfeier in Rossano!) akzeptierten die Bischöfe doch die Errichtung von lateinischen Klöstern, auch weil die griechisch-basilianischen in Auflösung begriffen waren.

Das Kloster S. Angelo Militino ist das erste auf dem Gebiet von Campana, gegründet 1081. Bedeutend war es auch deshalb, weil der Gefährte des heiligen Nilo von Rossano und Gründer des Klosters S. Maria del Patire bei Rossano, Bartolomeo di Simari, hier in S. Angelo eingekleidet, also in die Klostergemeinschaft aufgenommen wurde.
1256 vertraute Papst Alexander IV das Kloster dem 1189 gegründeten Orden des heiligen Joachim von Fiore an.
Im Kloster S. Angelo Militano gab es auch ein recht aktives Skriptorium, also eine Schreibstube; eines der Bücher ist noch in der vatikanischen Bibliothek erhalten. Nach 1700 verlieren sich die Spuren des Klosters; es wurde verkauft, in seinen Wäldern versteckten sich später die Briganten.

Das Kloster S. Marina gehörte ursprünglich zur Diözese Umbriatico, liegt heute auf Gebiet von Campana. Erwähnt wird es erstmals um 1167. Um das Kloster herum siedelten sich bald viele Familien an, so dass Karl von Anjou 1271 das Marktrecht verlieh. Möglicherweise durch Verwüstungen während der Vesperkriege (Anjou – Aragon) verschwand das Kloster; örtliche ‚Signori‘ bedienten sich an den Ländereien, was zum Protest des Bischofs von Umbriatico führte, der schließlich das Eigentum des Klosters seiner Diözese einverleiben durfte.

San Giovanni la Fontana
Das Kloster befand sich auf Gebiet von Campana, wurde aber immer der Diözese von Cerenzia zugerechnet. Erwähnt wird es 1098. Es bestand nur wenige Jahre und wurde dann zur Pfarrkirche umgewandelt.

Aus der jüngeren Sozialgeschichte von Campana

Die Landverteilung von 1919

Die angespannte soziale Situation nach Ende des ersten Weltkriegs führte dazu, dass die Gemeinde die Verpachtung bzw. Vergabe von gemeindeeigenen Ländereien neu ordnete, vor allem in den Gebieten Ficuzza und Incavallicata. Schon 1904 und 1909 gab es dazu Ansätze. 1919 schließlich begann man, in dem Gebiet Taracco Parzellen für Olivenanbau auszuweisen, unterhalb des bewohnten Orts in rund 300 m HüdM., „wo die Oliven spontan gedeihen“.
Zielgruppe der Aktion waren die Wenig-Besitzenden, vor allem aber die heimgekehrten Soldaten-Helden, die man für ihre Dienste entschädigen wollte. Sie kamen als erste zum Zug. Bedingung war, dass das Terrain 20 Jahre lang nicht veräußert werden durfte, und falls es vier Jahre lang nicht bearbeitet wurde, fiel es an die Gemeinde zurück. Am Ende blieben 47 Familien übrig; für sie wurde ein weiteres Verteilungsprojekt aufgelegt.

Il Campo delle Vavole

Das Campo delle Vavole liegt dort, wo die Gebiete von Campana, Savelli und Verzino aufeinanderstoßen. Es war Gemeindeland, zur Zeit der Lehensherrschaft von den Sambiase mit dem Dritten belegt bzw. verpachtet als Weidegebiet oder zum Getreideanbau.
Im Jahr 1921 entstand dort auf dem Grund von Campana ein wirkliches Bauerndorf, errichtet von 56 Familien aus Savelli. Die Zeiten waren schwierig, und die Unzufriedenheit der heimgekehrten Soldaten führte schließlich zu Landbesetzungen, an denen auch Rückkehrer aus Nordamerika beteiligt waren. 34 landwirtschaftliche Gebäude wurden ringsum errichtet. Im Jahr 1934 beschloss der für Campana zuständige Erzbischof von Rossano, Domenico Masiglia, den neu entstandenen Ort zu besuchen. Daraus ergab sich die Gründung einer Schule. Auch der Bau einer Kirche war anvisiert, wurde aber nicht umgesetzt. Mit Beginn der Massenemigration in den 50erJahren leerte sich das Dorf und ist heute gänzlich verlassen.

  Busverbindung und Elektrifizierung

Im Jahr 1924 wurde eine Busverbindung zwischen Cariati, Campana und San Giovanni in Fiore eingerichtet. Die betreibende Firma erhielt 1200 Lire dafür, dass sie auch den Postdienst übernimmt und bis in den Ort hineinführt zur Haltestelle Rione S. Croce.
Ebenfalls 1924 erhielt Campana elektrischen Strom aufgrund eines Vertrages mit den Betreibern eines kleinen Kraftwerks am Fluss Laurenzana.
Beide Errungenschaften verdankt Campana dem letzten Bürgermeister vor der Machtübernahme durch die Faschisten, Saverio Manfredi.

Zwangsdeportierte während des
2. Weltkriegs in Campana

Im Mai/Juni 1941 wurden 46 Personen aus dem Konzentrationslager Ferramonti/Tarsia in Campana zwangsuntergebracht, darunter 25 Juden aus Deutschland, Österreich und Osteuropa. Die restlichen 21 Personen waren italienische politische Gefangene. Eigenartig ist, dass die Deportierten keinerlei Spuren in der Erinnerung der einheimischen Bevölkerung hinterließen.

POST AUS CAMPANA / MILANO

" Ich heiße Carmine Petrungaro und bin der Web-Master der offiziellen WebSite von Campana in der Provinz von Cosenza (CS), in enger Zusammenarbeit mit der Presse, den Kulturvereinigungen und der Stadtverwaltung von Campana. ...
In den letzten Jahren ist eine große Debatte um ein geologisches Wunder entstanden. Debattiert wird, ob es sich um einen Scherz der Natur handelt oder um eine Skulptur, die auf König Pyrrhus zurückzuführen ist, der 280 v. Chr. mit 28 Kriegselefanten nach Kalabrien kam. Die Skulptur stellt doch tatsächlich einen Elefanten dar. Das Phänomen hat mittlerweile Touristen, Archäologen und Geschichtskundler aus aller Welt angezogen. Die Presse in Frankreich, Italien und USA hat darüber berichtet, z.B. Le Monde, Panorama, Focus und verschiedene Fernsehdokumentationen. Auch Wikipedia.de hat unsere WebSite reingestellt."
Wer sich für Campana interessiert, kann sich gerne melden bei Carmine Filippo Petrungaro, der deutsch spricht.

 

(Fast) alles über Campana früher und heute:

www.campanaelefante.com

 
 

Interessantes zu Campana

Geschichten
Verdammte Gesegnete
Die Frauen von Campana haben einen ungewöhnlichen Brauch: An den Freitagen im März kämmen sie sich nicht. Dieser Brauch erinnert an eine Episode der Leidensgeschichte Christi, die in den offiziellen Evangelien nicht enthalten ist.
An einem Freitag vor der Kreuzigung, als Jesus zerschlissen und verschwitzt vor den Judäern auf der Flucht war, bat er eine Frau um Hilfe, die sich vor der Tür ihres Hauses ihr frisch gewaschenes Haar kämmte. Sie aber verweigerte ihm den Beistand, bloß, um sich ihre Frisur nicht von neuem zu beschmutzen. Da sprach der Herr einen Fluch aus gegen alle Frauen, die sich im Laufe des Freitags kämmten: "Maleditta chilla jetta /chi de vinnari si 'gnetta" (Verdammt sei die Frau, die sich am Freitag kämmt!") Und da sich nicht mehr genau feststellen lässt, an welchem der Freitage sich dies zugetragen hat, ziehen die Frauen von Campana es vor, auf Nummer sicher zu gehen und an allen Märzfreitagen ungekämmt zu bleiben.

(aus: PALANGE, GUIDO, Die Königin der drei Brüste, übersetzt und interpretiert von Julia Jäger, Verlag Rubbettino; Soveria Mannelli/Catanzaro 2000.)

Was es zu sehen gibt
Wenn auch nicht mehr viele Leute im mittelalterlichen Ortskern (Rione Terra) im unteren Teil des Ortes wohnen, so ist er doch reich an Atmosphäre. Man betritt ihn durch die Porta al Ponte, die geschützt ist durch den Torre del Orologio - dem einzig verbliebenen der ursprünglich 5 Verteidigungstürme von Campana. Hier befindet sich auch die Chiesa Matrice - der Maria ‚Assunta‘ gewidmet, mit dem Torre Campanaria, also dem Glockenturm normannischen Ursprungs mit quadratischem Grundriss und einem achteckigen Turmhelm. An einem Bogen des Campanile kann man die Glocke sehen, die der Einheit Italiens geweiht ist - allerdings nicht mehr geläutet wird.

Ein anderer Zeuge des Mittelalters ist auch das Stadttor "Porta Trinità".

Die Chiesa di S. Maria di Constantinopoli ( 17.Jht.) entstammt der gleichnamigen Bruderschaft, die sich der Karfreitagsprozession widmet.

Weiter oben erhebt sich die Chiesa di San Domenico ( 18.Jht., Steinportal). Um 1700 zogen die Dominikaner von ihrem früheren Konvent S.Maria delle Grazie - gegründet 1659 außerhalb der Stadtmauern - nach hierher um. Der frühere Konvent von S.Domenico ist heute Sitz der Prätur. Die Fassade der Kirche, die seit dem Anfang des 20. Jhts. als Pfarrkirche dient, wurde vor wenigen Jahren mit einem Mosaik von S. Domenico bereichert.

Um 1661 entstand der Ex-Konvent S. Antonio di Riformati, 1811 aufgehoben und ab 1947 Hospital. Die Chiesa di S. Antonio wurde neu renoviert (mit Altar und hölzernem Kruzifix).

Chiesa della Madonna delle Grazie (17. Jht.)
Reste des alten Mauerrings
Grotten (Contrada da Ornarito)
Die Steine der Incavallicata
Trinkwasserbrunnen: Briglietta, Promenzano und Canale

Feste
Religiöse Feste
Madonna di Constantinopoli (4.August)
S. Antonio ( 12./13.Juni)
Madonna delle Grazie (7./8. September)
Die Prozession der Mysterien durch die Bruderschaft von S.Maria di Constantinopoli
S.Domenico di Guzman 3.August Patronatsfest)

Weltliche Feste
Markt "Ronza" 7./8.Juni (2000 war das 535. Mal!)
Markt "Rosario" (Rosenkranz) 7. - 9.Oktober

Spezialitäten
Soppressate(flache Salami) und Wurst, konserviert in Olivenöl, mit Peperoncino und Fenchel, Pilze in Öl, Oliven, Öl
Käse- und Milchprodukte hausgemacht
Verarbeitung von Pilzen (Chiodo)
Webteppiche und Tücher nach alter Tradition

Informationen
In Campana gibt es eine Bank, ein Postamt, eine Apotheke und ein kleines Krankenhaus. Busanbindung ist bescheiden.(Busfirma Romano in Crotone)

Postleitzahl: 87061

Rathaus: Piazza del Parlamento tel 0983 93191 oder 93215

Zwei Institutionen sind angedacht, den Reichtum der Tradition und der Natur zu nutzen:

 Consorzio Agrituristico Cavesa - ein Zusammenschluss der drei Orte Campana - Verzino und Savelli zur Stärkung des ländlichen Tourismus - im Entstehen
 Parco Fieristico Campionario Regionale della Ronza - versucht an die alte Markttradition "Ronza" anzuknüpfen.

 

WANDERN IN CAMPANA

Der "Aufstieg der Ewigkeit"
Campana - Timpa Castelluzzo
7 km
4 Stunden
- mittel -
Topogr. Karte IGM Blatt 553 (Cariati)

Vom rione Terra aus, dem alten Zentrum von Campana, geht man durch die Reste der mittelalterlichen Porta Trinitá, einem Werk aus dem 18. Jahrhundert, errichtet unter dem Bürgermeister Pietro Grano. Dann nimmt man zum Abstieg einen Steig aus geschotterten Stufen, der entlang der großen Felswand abwärts verläuft in Schleifen und Windungen.
Hier öffnet sich ein dantisches Panorama auf den Fluss Nicá und den gegenüberliegenden Timpa di Castelluzzo.
An der Rückseite befindet sich das Zentrum des Ortes, immer beeindruckender, je mehr man hinuntersteigt. Dieser lange Steig ist bei den Einheimischen bekannt als "Aufstieg der Ewigkeit". Hat man einen Höhenunterschied von ca 250 m überwunden, kommt man schließlich zum Talgrund, wo der Weg sich fortsetzt mit einigen Brücken über das Flussbett und die Zuflüsse. Der Weg folgt dem Hauptlauf des Nicá. Nach der xten Brücke geht ein Weg links ab zum Cozzo Pandino, mit einem Aufstieg von ca 300 Höhenmeter.
Ist man auf dem Hügel oben angekommen folgt man dem Rand des Timpa in Richtung Nordwest. In der Nähe, mit etwas Vorsicht, kann man die sogenannte Grotta della Balena(Grotte der Wale) besuchen. Die Sicht reicht nun weit über den Ort Campana, der erhaben auf seiner Kuppe auf der anderen Seite des Tals liegt. Vom Timpone Castelluzzo steigt man wieder steil ab zum Talgrund bis zur Nicá-Brücke.
Der "Aufstieg der Ewigkeit" kommt kurz danach und führt in den Ort zurück.


Die Felselefanten
Incavallicata - Calamacca
9,5 km
5 Stunden
- leicht -
Topogr. Karte IGM Blatt 561 (S. Giovanni in Fiore)

Kaum 3 km von Campana Richtung Süden auf der SS 108(ter) kann man - auch mit dem Auto - den Aussichtspunkt erreichen, der unter dem Namen L'Incavallicata bekannt ist, wo seltsame tiergestaltige Felsen eine offene Landschaft beherrschen.
Geht bzw. fährt man ein Stück weiter, also bis zu einem Waldweg, der nach rechts abgeht, kommt man nach zwei Kilometern in die Ortschaft Chiuse. Hier, in einem eingezäunten, verwilderten Park, gibt es eine von der Vegetation überwucherte Ruine eines alten Landhauses. In der Nähe kann man einige Exemplare alter Bäume von ca 15 m Höhe und einem Stammumfang von ca 4 m sehen. Noch davor, bei Fosso del Tasso, hinter einem Zaun für die Herden, steigt der Weg den nördlichen Abhang des Hügels hinauf (schöne Aussicht auf "den Berg" und eine Capanna der Hirten). Bald kommt die Ortschaft Imposta, wo man auf der linken Seite den Wald des Cozzo di Calamacca betritt, der sich bis auf eine Höhe von 850 m üdM erstreckt. Wenn der Weg stufenweise abwärts führt, zweigt links ein Pfad ab, der erlaubt, den Fosso di Calamacca und den Talgrund des Nicá zu erreichen. Wenn man sich nun bei allen Abzweigungen links hält, kommt man nach Pietra Pertosa und Manca di Mattia, dann fängt der Weg wieder an aufzusteigen, und allmählich sieht man die tierähnlichen Steine der L'Incavallicata wieder. Man ist also wieder am Anfang des Rundwanderwegs angelangt.

Auf zum Markt
Campana - Ronza - Crocevia S. Pietro - Mandatoriccio

 

Die Wanderungen sind entnommen aus:
SILA GRECA SILA IONICA - KALABRIEN. Ein Reisehandbuch